Alwin Lay

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Biography

Alwin Lay (*1984 in Lugosch, Rumänien) studierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln bei Mischa Kuball, Johannes Wohnseifer und bei Christopher Williams an der Kunst Akademie Düsseldorf (2011-2013).
Präsentationen seiner Werke waren unter anderem im Museum Morsbroich, Leverkusen, der Galerie Nino Mier Los Angeles, dem Kunstverein Leipzig, dem neuen Aachener Kunstverein, dem Max Ernst Museum Brühl, Haus der Photographie-Deichtorhallen Hamburg, der Natalia Hug Galerie in Köln und der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen.

Alwin Lay lebt und arbeitet in Köln.

Alwin Lay arbeitet mit und über die Medien Fotografie, Video, Installation und Skulptur. Ausgangspunkt ist dabei das Objekt als Projektionsfläche für Sehnsüchte, Wünsche und Erwartungen. Oftmals kommt es gerade in diesem Übertrag zu kleinen, nicht offensichtlichen, jedoch wohl platzierten Fehlern, geplanten Modifikationen und surrealen Leerstellen. Alwin Lay choreografiert mit hoher Präzision alltägliche Gegenstände in räumlichen Situationen, die sich im Prozess anders entwickeln als gedacht. Diese Art des Vorführens hinterlässt nicht nur Irritation bis hin zu Enttäuschung, sondern oft auch eine Identifikation der Rezipierenden mit dem Gezeigten: Die präzise inszenierten und überdimensionierten Objekte (Wunderkerzen, Putzschwämme, Küchenscheren) scheinen geradezu menschliche Eigenschaften zu tragen – und zwar jene, die die Betrachter*innen ihnen selbst zuschreiben. Darin enthalten: Momente des Scheiterns, der Tragik, des Humors. Dem unmittelbar gegenüber stehen Lays überspitzte, überästhetisierte Darstellungen des fotografischen Mediums selbst (stark vergrößerte Filmrollen, Fotopapier, Perforationen, Kameras, Scheinwerfer) und fototechnische Abläufe, mit denen er einmal mehr demonstriert, welche falschen Versprechen, aber auch unerschütterlichen Hoffnungen die Fotografie seit Anbeginn ihres Diskurses mit sich bringt.

Alwin Lay (*1984 in Lugosch, Romania) studied at the Academy of Media Arts in Cologne with Mischa Kuball, Johannes Wohnseifer and with Christopher Williams at the Kunst Akademie Düsseldorf (2011-2013).
Presentations of his works have been shown at the Museum Morsbroich, Leverkusen, the Galerie Nino Mier Los Angeles, the Kunstverein Leipzig, the new Aachener Kunstverein, the Max Ernst Museum Brühl, Haus der Photographie-Deichtorhallen Hamburg, the Natalia Hug Galerie in Cologne and the Kunsthalle Düsseldorf, among others.

Alwin Lay lives and works in Cologne.

Alwin Lay works with and through the media of photography, video, installation and sculpture. The starting point is the object as a projection surface for longings, desires and expectations. Often, it is precisely in this carry-over that small, not obvious, but well-placed errors, planned modifications and surreal voids occur. Alwin Lay choreographs with great precision everyday objects in spatial situations that develop differently in the process than intended. This kind of presentation leaves not only irritation and even disappointment in its wake, but often also an identification of the recipient with what is shown: the precisely staged and oversized objects (sparklers, cleaning sponges, kitchen scissors) seem to bear almost human characteristics – namely those that the viewers ascribe to them themselves. Contained therein: Moments of failure, tragedy, humour. In direct contrast to this are Lay’s exaggerated, over-aesthetised depictions of the photographic medium itself (greatly enlarged film rolls, photographic paper, perforations, cameras, spotlights) and phototechnical processes, with which he once again demonstrates the false promises, but also unshakeable hopes that photography has brought with it since the beginning of its discourse.

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