Pierre KLOSSOWSKI (1905-2001) stammt aus verschiedenen Ländern, Sprachen, Künsten und Medien und hat selber in unterschiedlichen Darstellungstechniken agiert, die vom Schreiben zum Zeichnen und zum Malen – und vom Schauspielern zum Skulptieren reichen.
Dabei hat er sich immer von Mächten bewegen und anziehen lassen, die sein persönliches Leben bestimmt haben und auch das sogenannte „Abendland“ in Turbulenzen versetzten. Die lebensfördernden, aber auch unheimlichen Mächte des Eros und des Geldes sind es, die Pierre KLOSSOWSKI bewegt haben. Diese Mächte hat er in Figuren inkarniert, wobei ihm die Frau und der Jüngling die naheliegendsten sind. KLOSSOWSKI hat diesen Figuren vielerlei Namen gegeben, weshalb man ihn häufig einen „literarischen“ Künstler genannt hat.
Seine Darstellungen möchten Gegenüberstellungen herbeiführen. Und nicht die Illusion von Allmacht oder Ohnmacht nähren. (zit.Walter Seitter, 2026)
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Pierre KLOSSOWSKI (1905–2001) originated from various countries, languages, arts, and media. He worked in diverse modes of expression, ranging from writing, drawing, and painting to acting and sculpting.
Throughout his life, he was continually driven and drawn by the forces that shaped his personal life and threw the so-called “Western world” into turmoil.
It is the life-affirming, yet also uncanny forces of Eros and money that moved Pierre KLOSSOWSKI. He incarnated these forces into figures, for which the woman and the youth were the most immediate representations. KLOSSOWSKI gave these figures many names, which is why he has frequently been called a “literary” artist. His depictions aim to provoke confrontations rather than foster the illusion of omnipotence or powerlessness.
(quot.Walter Seitter, 2026)