Hany Armanious (Ä/A) | Ulrike Lienbacher (Ö) | Gabi Lobmaier (Ö) | Ulrich Meister (BRD) | Anne Schneider (Ö) | Beata Veszely (U) | Eduard Winklhofer (Ö/I)


Es sind die einfachen und somit grundlegenden Dinge des Lebens, eingebettet in alltägliche Situationen, die den Ausgangspunkt der Ausstellung LOBMAIER, SCHNEIDER, ARMANIOUS, MEISTER, LIENBACHER, VESZELY, WINKLHOFER | Jeden Tag bilden. Die verschiedenen Zugänge der 7 Künstler und Künstlerinnen stellen sich als exemplarische Positionen dar, die sich immer wieder überschneiden und gemeinsam haben, daß sie immer das beschreiben was sie vermissen: sei es die Anwesenheit (Lobmaier), sei es die Intimität (Schneider), sei es die Beachtung (Armanious, Meister), seien es Liebe oder Sexualität (Lienbacher, Veszely), sei es die soziale Identität (Winklhofer).
Vorgefundenen Materialien und Situationen wird nicht ihr Gehalt wiedergegeben (was einem Lamento über ihren Verlust gleichkäme), sondern es werden vielmehr deren Relationen und Bedeutungsebenen neu geschichtet und bewertet.
Es sind stille Ideen zu einer lauten Wirklichkeit, deren Möglichkeiten im Surrealen liegen.
Weniger die Virtuosität, die einsame Vision sind das Anliegen, als vielmehr der überraschte Blick auf einen verschobenen Sinngehalt. Durch bewußte Regie erfährt die "Alltäglichkeit" ein eigenes Spannungsfeld, welche die zum Teil groteske Poesie noch verstärkt. (Andreas Reiter Raabe)