Vorname
Andreas
Nachname
Duscha

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— Text
Text über den Künstler
Vielfach von gefundenem digitalen Bildmaterial ausgehend, das oft in Zusammenhang mit spezifischen Orten, historischen Begebenheiten und politischen Phänomenen steht, macht sich Andreas Duscha die Faktizität der Behauptung zu eigen. Er baut seine Arbeiten auf dem Potenzial der Möglichkeit und der Imagination auf, filtert Episoden von Geschehnissen, die sich so ereignet haben können; er versucht nicht nachzuweisen, zu bewerten oder zu bezeugen; er dechiffriert, modifiziert, kodiert und inszeniert nach seinen eigenen Parametern, induziert Subjektivität und Singularität in das scheinbar Bekannte, Offensichtliche, Banale. In einem zugleich verfremdenden und subjektivierenden Prozess verdichtet er Tatsache und Fiktionalität zu neuen Bedeutungsebenen, die er in unterschiedlichen, oft anachronistischen fotografischen Techniken oder analogen Druckverfahren zu vielschichtig verschlüsselten Arbeiten ästhetisch subtiler und zugleich poetisch abstrahierender Bildsprache transformiert. 

zit. Marlies Wirth, The Second Third

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