Ausstellungstitel
[everything becomes mysterious] curated by_Sophie O'Brien

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Ausstellungsdauer: 11. 10. - 14. 11. 2013

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— Text
Beschreibung
MATTHEW HUNT | JEREMY HUTCHISON | KUNUNURRA ARTISTS |
GIL LEUNG | WOLFGANG TILLMANS | CATHY WILKES

Ein imaginärer Raum, ein schwieriges Erbe, ein partizipatorisches Feld, ein im Geheimen von uns allen erträumtes Etwas, das unseren Unglauben bewusst ausklammert. 
[Es existiert nicht auf der Leinwand, sondern auf einer imaginären Fläche.]

Als der Archetypus von Kunst
[Ein Maler malt nicht eine, er malt alle Früchte.]
hat sie sich immer neu erfunden und wurde auch unzählige Male neu erfunden.
[Die Malerei sprengt ihren Rahmen.]

Eine Zeichenproduktion anders als in allen anderen Medien; eine Zeichenproduktion, die in einem ganzen Ozean von Geschichte schwimmt.
[Ich male, weil ich ein Mädchen vom Land bin. Mädchen aus der Stadt sind clever und begabt; sie malen nicht.]

Die Selbstreflexion als bestimmendes Element für Marktwert und Authentizität
[Der gute Sohn.]
führt zu einer Unzufriedenheit mit sich selbst, die sie weiter antreibt.
[In der guten alten Zeit war die Malerei eine Kunst ...]

Sie ist eindeutig problematisch.
[Eine ganze Konstellation von Problemen.]
[Kein Paradies.]

Re-Mediatisierung - Aspekte eines Mediums werden von einem anderen Medium thematisiert - hat die Malerei zugänglich und lebendig gehalten.
[Sie ist ein Spiegel, der Veränderung spiegelt.]

Offensichtlich ist sie nicht bloß eine Kunstgattung.
[Malerei ist ein philosophisches Unterfangen, das allerdings nicht unbedingt Malerei beinhalten muss.]

Das Namenlose trifft auf das Strukturelle - ein geisterhaftes Dasein, das sich durch die Handschrift des Urhebers erst manifestiert.
[Die Geste und das Auge.]

Ein Gesicht - Subjektivität - führt zu einem Monolog/Dialog mit dem betrachtenden Auge, ein persönlicher imaginärer Raum wird konkretisiert.
[Ein Labyrinth aus Labyrinthen.]

Zu Ehren der Alchemie der Malerei können wir malen oder aber nicht malen.

[Dorothy Porter, Philip Guston, Marlene Dumas, Mark Leckey, Pliny der Ältere, Theodor W. Adorno, Gerhard Richter, Isabelle Graw, Jorge Luis Borges und andere.]

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Galerie
JEREMY HUTCHISON<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien WOLFGANG TILLMANS<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien <p>WOLFGANG TILLMANS <br /><em>Walker Art Gallery, Liverpool I,</em> 2010<br />Inkjet Print<br />207 x 138 mm, ungerahmt<br />1/1 + 1 a.p.</p> <p> </p>WOLFGANG TILLMANS <br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien <p>WOLFGANG TILLMANS <br /><em>Walker Art Gallery, Liverpool I,</em> 2010<br />Inkjet Print<br />207 x 138 mm, ungerahmt<br />1/1 + 1 a.p.</p> <p> </p>GIL LEUNG<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien <p>GIL LEUNG <br /><em>Falling Into or Against_Repetition Mix,</em> 2013<br />HD Video, Farbe, Ton<br />17 min.</p>JEREMY HUTCHISON<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien <p>JEREMY HUTCHISON <br /><em>Objectless Expansion (Harper’s Bazaar Art Arabia),</em> 2013<br />C-Print <br />635 x 815 x 35 mm, gerahmt</p>CATHY WIILKES<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien <p>CATHY WILKES <br /><em>Coffin,</em> 2006<br />Plastik, Öl, Leinen<br />18,2 x 25,6 x 1,3 cm </p><p>CATHY WILKES <br /><em>Baby Moses, </em>2006<br />Plastik, Öl, Bleistift, Leinen<br />26,3 x 33,9 x 2,3 cm </p>MATTHEW HUNT<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien MATTHEW HUNT<br />Installationsansicht Christine König Galerie, Wien 

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