Künstler / Projekt
VALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER
Ausstellungstitel
Falsche Universalismen

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Ausstellungsdauer: 29. 06. - 14. 09. 2012

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Beschreibung
Valentin Ruhry wurde 1982 in Graz geboren, er lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien bei Bernhard Leitner und Erwin Wurm und 2004 an der Royal School of Arts, Oslo.

Ausgewählte Ausstellungen: 2012 Formless - All Work No Play, Austrian Cultural Forum London; CAR CULTURE. Medien der Mobilität, Lentos Kunstmuseum, Linz; extended Universe, The Essential Collection, Zürich; Stillstand und Beschleunigung, Berggasse 37, Wien; Skulpturengarten, Summerstage, Wien; 2011 CAR CULTURE & Medien der Mobilität, ZKM Karlsruhe; Fünf Räume, Austrian Cultural Forum, New York; Too soon. Too late, Sotheby’s Artist Quarterly, Wien; Level, Pratersauna, Wien; Moderne: Selbstmord der Kunst?, Neue Galerie Graz; Lichtfeld, Leechkirche, Graz; Valentin Ruhry, KHG-Galerie, Graz; Gute Aussichten, Haus am Ufer, Moskau; Étape 2, Galerie Vanessa Quang, Paris; Partizipation, Minoriten Galerien Graz; Passagen_02, Stadtmuseum Graz; Christian Eisenberger, Michael Gumhold, Karl Karner, Valentin Ruhry, Gerberhaus Fehring; BYTS Bosch Young Talent Show, Stedelijk Museum ‘s-Hertogenbosch, Niederlande; Über Dinge, kunsthaus muerz, Mürzzuschlag; Steirischer Herbst, Kunsthaus Graz; 2010 Förderpreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst, Neue Galerie Graz; New Port Beach, Christine König Galerie, Wien; Wanted Found, Galerie Kon Temporär, Graz; Nothing is wrong if it feels good, Mike Potter Projects, Köln; 2009 curated by_vienna 2009, Christine König Galerie, Wien; Shame, Neue Galerie, Graz; 2008 Project(or), Rotterdam, Niederlande; 2007 Burn Baby, Burn! Kunstverein Ettlingen, Deutschland.

„Ich mache nur, was notwendig ist. Es gibt keinen Grund, Farbe zu verwenden, zu polieren, zu biegen, zu schweißen, wenn es nicht notwendig ist“, schrieb der amerikanische Künstler Bill Bollinger über seinen gestalterischen Zugang.
Als eine der Leitfiguren der Prozesskunst der 60er Jahre ist sein Werk nach seinem frühen Tod fast in Vergessenheit geraten und wird erst seit einigen Jahren aufgearbeitet und in seiner innovativen Rolle für weitere Entwicklungen gewürdigt.

In der Sensibilität für die Qualitäten und Möglichkeiten industrieller Produkte und Materialien, die Bollinger in den künstlerischen Schaffensprozess eingebracht hat, findet sich Valentin Ruhry ein halbes Jahrhundert später wieder und in seinem eigenen künstlerischen Ansatz bestätigt. Drei Arbeiten von Bill Bollinger integriert er daher in seine Ausstellung.

Es ist dies die zweite Einzelausstellung Valentin Ruhrys in der Christine König Galerie. Wieder bezieht er sich auf den konkreten Raum, obwohl seine Arbeiten auf den ersten Blick hermetisch-autonom erscheinen. Ruhry hat sich sukzessive freigespielt von allzu viel Technik in seiner Kunst und seinen bildhauerischen Ansatz Schritt für Schritt gereinigt. Ihm geht es um die Poesie der Form, wenn er einen Metallgitterrost seiner Funktionalität enthebt und durch sparsam-präzise Verformung zur dynamischen Welle werden lässt. Es geht aber auch um die künstlerische Qualität des Materials an sich, die er in der Komposition reduziert abstrakter Wandbilder aus Gips, Latexfarbe und Abdeckband oder im reflexiven Wechselspiel einer gefundenen Holzwand mit dem als bildhauerischem Material eingesetzten Licht einer Leuchtstoffröhre freizulegen versucht. (zit.n. Alois Kölbl, 2011)

Die Werke von Bill Bollinger wurden uns von Häusler Contemporary München freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

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Galerie
VALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  VALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  <br />VALENTIN RUHRY <br />DETAIL<em> Welle</em>, 2012 <br />Holz, Metall <br />50 x 200 x 90 cm <br />Ed. 3 + 1 a.p.VALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  <br />BILL BOLLINGER <br /> <em>Ohne Titel</em>, 1968-1970 <br />Ölkreide, Graphit-, Filz- u. Bleistift auf Papier <br />21 x 29,5 cm, gerahmtVALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  <br />BILL BOLLINGER <br /> DETAIL <em>Channel Piece for Corner</em>, 1968 <br />Aluminium <br />5 x 3 x 150 cm <br />  Ed. 10VALENTIN RUHRY<br /><em>Falsche Universalismen</em>, 2012<br />Karton, Gips, Plastik<br />90 x 120 x 25 cm<br />Ed. 3 + 2 a.p.VALENTIN RUHRY<br /><em>Ohne Titel (für Andrey)</em>, 2012<br />Gips, Abdeckband, Latexfarbe, Metall<br />50 x 75 cm, Künstlerrahmung<br />Unikat + 1 a.p.VALENTIN RUHR<br />DETAIL<em> Ohne Titel (für Andrey)</em>, 2012<br />Gips, Abdeckband, Latexfarbe, Metall<br />50 x 75 cm, Künstlerrahmung<br />Unikat + 1 a.p.VALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  <br />VALENTIN RUHRY <br /><em>Entwurf für eine Malerei II</em>, 2012 <br />Gips, Karton, Metall, Lack <br />90 x 130 x 15 cm <br />  Unikat + 1 a.p.VALENTIN RUHRY <br />DETAIL <em>Entwurf für eine Malerei II</em>, 2012 <br />Gips, Karton, Metall, Lack <br />90 x 130 x 15 cm <br />Unikat + 1 a.p.Ausstellungsansicht VALENTIN RUHRY F<em>alsche Universalismen</em> Third Room: BILL BOLLINGER, 2012VALENTIN RUHRY <br /> DETAIL <em>Alles, jetzt.</em>, 2012 <br />Holz, Metall, Lack <br />120 x 110 x 40 cm <br />  Ed. 3 + 2 a.p.VALENTIN RUHRY<br /><em>Radikale Transparenz</em>, 2011<br />Metall, Lack, Jalousie<br />75 x 40 x 100 cm<br />UnikatVALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  <br />VALENTIN RUHRY  <br /><em>Working the City</em>, 2007-2012 <br />screen capture video; Stimme: Martyn Reynolds <br />05:75 min <br />  Ed. 5 + 1 a.p.VALENTIN RUHRY / BILL BOLLINGER<br />F<em>alsche Universalismen</em>, 2012<br />Ausstellungsansicht  <br />VALENTIN RUHRY <br /> <em>Vatzko-Regular / Vatzko-Italic</em>, 2007 <br />C-Print, Diptychon <br />22,5 x 30 cm <br />  Ed. 3 + 1 a.p.VALENTIN RUHRY <br /> <em>Salon, Wien 2011</em>, 2012 <br />Lambda Print <br />60 x 40 cm <br />  Ed. 3 + 1 a.p.

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