Künstler / Projekt
RICARDO BREY / JIMMIE DURHAM
Ausstellungstitel
looking at my own work (and his)

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Ausstellungsdauer: 23. 03. - 28. 04. 2012

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— Text
Beschreibung
JIMMIE DURHAM wurde 1940 in Washington, Arkansas geboren. Er lebt und arbeitet in Rom und Berlin. Ab den frühen 60er Jahren war Jimmie Durham als Dichter, Performer und bildender Künstler im Rahmen der Bürgerrechtsbewegung in den USA tätig. 1973-1980 Gründer und Direktor des International Indian Treaty Council und dessen Vertreter in der UNO. 1981-1983 Direktor der Foundation for the Community of Artists (FCA) in New York City.
 
Ausgewählte Ausstellungen 2012: A Matter of Life and Death and Singing (Retrospektive), M HKA Antwerpen; dOKUMENTA 13, Kassel; Manifesta 9, Genk, Limburg.
 
RICARDO BREY wurde 1955 in Havanna, Kuba geboren. Er graduierte an der San Alejandro National School of Fine Arts. Er lebt und arbeitet in Gent, Belgien. 1999 Trattenendosi, Biennale di Venezia; 1992 Documenta IX, Kassel.
 
Ausgewählte Ausstellungen: 2011 Frames & Documents: Conceptual Practices, Selections from the Ella Fontanals-Cisneros collection, cifo, Miami; 2009 The Burden and Blessing of Mortality, NICC, Antwerpen; 2006/2007 Universe, S.M.A.K, Gent; 2004/2005 Ricardo Brey. Hanging around, GEM, Den Haag; 2003 - 2010 Annex. Work in progress, Project Space des Künstlers, Gent.
 
„Schreiben finde ich immer seltsam. Ich fühle mich dabei wie ein Fisch, der an Land gespült wurde. 
 
Bei den Ismailiten, einem Zweig der Schiiten, haben alle Texte im Gegensatz zu ihrer äußeren oder exoterischen Bedeutung, Zahir genannt, auch eine innere oder esoterisch geheime Botschaft - Batin. Doch manchmal kann die Sache noch komplizierter werden, denn die innere Bedeutung kann die äußere erzeugen und umgekehrt. Wie bei sich gegenüberstehenden Spiegeln geht dieser Prozess dann endlos weiter. 
 
Wenn Jimmie Durham und ich zusammen ausstellen, dann werden das Esoterische und das Exoterische immer sichtbar sein. Wir freuen uns einfach darauf, zusammen sein zu können - und genau das wird unser Kommentar zu Batin und Zahir in unserer Ausstellung.
 
Seit 30 Jahren schon versuchen wir, eine gemeinsame Ausstellung zu machen, haben es aber bisher nie geschafft. Immer gerieten die Ausstellungen, zu denen wir beide eingeladen waren, nach den Vorstellungen anderer. Wir bedauern das nicht. Jedenfalls bedauere ich es nicht und hoffe, für Jimmie gilt dasselbe. Bei allen Vorsätzen und Fehlschlägen kann man sagen, dass nicht unsere Geduld auf die Probe gestellt wurde, sondern die der anderen. 
 
Es ist also das erste Mal, dass wir unser Schweigen in aller Ruhe und Gelassenheit verbinden. Irgendwo habe ich folgenden Spruch gefunden: ‚Worte, die der Rede wert sind, sind Worte, die besser sind als Schweigen’. Ich hoffe einfach, dass diese meine Worte bei allem Schweigen nicht zu Lärm werden. Mögen wir lachen, mögen wir gemeinsam dieses Abenteuer einer Doppelausstellung genießen. Wie schon Billy Joel sagte: ‚Why don’t you realize... Vienna waits for you.’” (Ricardo Brey, 2012)

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Galerie
RICARDO BREY / JIMMIE DURHAM<br /><em>Looking at my own work (and his)</em>, 2012<br />AusstellungsansichtRICARDO BREY  <br />DETAIL <em>Ungrund</em>, 2009-2011 <br />Gummi, Ketten, Mischtechnik auf Karton <br />220 x 65 x 80 cm; 68 Arbeiten auf Karton, 23 Arbeiten je 84 x 60 cm, 45 Arbeiten je 30 x 43 cmJIMMIE DURHAM<br /><em>Homage á Brâncuși #5</em>, 2012<br />Mixed Media<br />Box + Holz: 158 x 46,5 x 34,5 cm; <br /> Draht: ca. 91 cmJIMMIE DURHAM <br /> <em>Stone-Supressed Necktie</em>, 2012 <br />Mixed Media <br />105 x 9,5 x 9,5 cmRICARDO BREY / JIMMIE DURHAM<br /><em>Looking at my own work (and his)</em>, 2012<br />AusstellungsansichtRICARDO BREY <br /><em>Damselfly</em>, 2010 <br />Gitarrenhülle, Eisenrohr, Elefantenschwanz, Perlen, Knöpfe <br />100 x 130 x 40 cmRICARDO BREY / JIMMIE DURHAM<br /><em>Looking at my own work (and his)</em>, 2012<br />AusstellungsansichtRICARDO BREY<br /><em>Moon</em>, 2011<br />Wachs, Straußenei, Papiertüten, Pigment, Seil<br />Maße variabel; Kugel: d 41 cmRICARDO BREY<br /><em>Nest</em>, 2008<br />Transfer, Öl, Bleistift und Cassel Erdpigment auf handgeschöpftem Papier auf Karton<br />50 x 65 cmRICARDO BREY<br /><em>Spittle Bugs</em>, 2003<br />Transfer, Öl, Tusche, Pastellstift und Reispapier auf Karton<br />50 x 65 cmRICARDO BREY  <br /><em>My life in the ghost forest</em>, 2010 <br />Gummi, Ketten, traditionelles afrikanisches Zeremonientuch, Sonnenbrille, Kaurimuscheln <br />224 x 120 x 14 cmRICARDO BREY  <br />DETAIL <em>My life in the ghost forest</em>, 2010 <br />rubber, chains, traditional African ceremonial cloth, sunglasses, cowry shells <br />224 x 120 x 14 cmRICARDO BREY / JIMMIE DURHAM<br /><em>Looking at my own work (and his)</em>, 2012<br />AusstellungsansichtJIMMIE DURHAM<br /><em>Tower with Dome and Gargoyles</em>, 2012<br />Mixed Media<br />170 x 22 x 16,5 cm; Boden: 45 x 34,5 cmJIMMIE DURHAM<br />DETAIL <em>Tower with Dome and Gargoyles</em>, 2012<br />Mixed Media<br />170 x 22 x 16,5 cm; Boden: 45 x 34,5 cmRICARDO BREY <br /> <em>San Lorenzo’s tears</em>, 2009 <br />Sturzhelm, Kristalle <br />100 x 20 x 27 cmRICARDO BREY <br />DETAIL <em>San Lorenzo’s tears</em>, 2009 <br />Sturzhelm, Kristalle <br />100 x 20 x 27 cmJIMMIE DURHAM<br /><em>Do you love me?</em>, 1998<br />Graphit auf Papier<br />116 x 166,5 cm (Rahmen)<br />Diptychon<br />signiert und datiertRICARDO BREY und JIMMIE DURHAM, New York, 1985

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