Künstler / Projekt
BARBARA EICHHORN, ZILLA LEUTENEGGER, MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL
Ausstellungstitel
feldlerche stube welt drinnen grat (quot.Jimmie Durham)

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Ausstellungsdauer: 11. 05. - 23. 06. 2012

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Beschreibung
BARBARA EICHHORN, ZILLA LEUTENEGGER, MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL

feldlerche stube welt drinnen grat  (zit.Jimmie Durham) 


BARBARA EICHHORN, geboren 1965 in Freising (Deutschland), lebt und arbeitet in Wien. 1988-1995 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Wien. 2011 Gerhard und Birgit Gmoser-Preis für Gegenwartskunst, Secession, Wien.

Ausgewählte Ausstellungen: 2012 Wilder Raum, Kunstraum Niederösterreich, Wien; 2011 Froschbärfant und andere Tiere in der Kunst, Galerie im Traklhaus, Salzburg; Malerei f, Kunstforum Montafon, Schruns; Von Engeln und Bengeln. 400 Jahre Kinder im Portrait, Kunsthalle Krems; Gießener Ring, Neuer Kunstverein Gießen, Deutschland; 2010 Mutter - Neue Bilder in Kunst und Literatur, Minoriten Galerien, Graz; Triennale Linz 1.0. Gegenwartskunst in Österreich, Lentos Kunstmuseum Linz; Zeichnung und Fotografie I, Zeitgenössische Kunst im Parlament, Wien; 2009 Christine König Galerie, Wien; Zauber der Zeichnung. Zeichnungen in Österreich 1946 - 2009, Galerie im Lanserhaus, St.Michael/Eppan, Südtirol; Wie im Traum, Museum der Moderne Rupertinum, Salzburg; 2008 In Between - Austria Contemporary, Genia Schreiber University Art Gallery, Tel Aviv, Israel; Voyage Sentimentale, Biennale Poznan, Polen; Micro - narratives: tentation des petits réalités, Musée d´Art Moderne Saint-Etienne, Frankreich; Figurative Zeichnungen, Galerie im Traklhaus, Salzburg; 2006 Undo: New Path (mit Almut Rink), Christine König Galerie, Wien; Süsser Schlummer, Residenzgalerie, Salzburg; 2004 Höhenluft (mit Almut Rink), Christine König Galerie, Wien; IVAM, Valencia, Spanien; 2003 Mimosen - Rosen - Herbstzeitlosen, Kunsthalle Krems; 2002 Uncommon Denominator - New Art From Vienna, MassMOCA, North Adams, USA; 2001 Christine König Galerie, Wien; Zauber der Zeichnung, Galerie im Traklhaus, Salzburg; Die Intelligenz der Hand, Graphische Sammlung Rupertinum, Salzburg. 

Barbara Eichhorn beschäftigt sich jeweils über einen langen Zeitraum hinweg intensiv mit großen thematischen Blöcken: gewaltige Waldzeichnungen, Porträts, kühle Szenarien mit Kindern, mit Tieren. Erstaunlich kleine Fotos bildeten das Ausgangsmaterial dafür. Erstmals gilt das nicht für ihre neue Serie großformatiger Zeichnungen von Vogelschwärmen: „Ich bin in der Nähe von Gießen aufgewachsen und nutze bei meinen seltenen Besuchen dort die Gelegenheit für ausgedehnte Spaziergänge. Wildgänse sind typisch für diese Gegend. Im letzten Herbst flogen bei einem dieser Spaziergänge hunderte von Wildgänsen in Schwärmen über mich hinweg. Sie bildeten keilförmige Flugformationen - als wären sie ein zusammenhängendes Gefüge - und ihr schrilles Schreien war bereits zu hören, bevor man sie sah. Das Auftauchen und Rauschen der Schwärme erfolgte in einer Wellenbewegung, mit kurzen Pausen der Stille dazwischen.“ (Barbara Eichhorn, 2012)


ZILLA LEUTENEGGER, geboren 1968 in der Schweiz, lebt und arbeitet in Zürich. 1995-99 Studium an der Zürcher
Hochschule 
der 
Künste.

Ausgewählte Ausstellungen: 2012 Video, Bündner Kunstmuseum Chur, Schweiz; Parallelwelt Zirkus, Kunsthalle Wien; 2011 Rock the chair, Galerie Peter Kilchmann, Zürich; More than this. Eine Ausstellung in Kooperation mit der Sammlung Goetz, Weserburg, Bremen; 2010 Salon du Dessin Contemporain, Carousel du Louvre, Paris; Off the wall, Galerie Peter Kilchmann, Zürich; Press Art, Sammlung Annette und Peter Nobel, Kunstmuseum St. Gallen; 2009 Video drawing, Ticho House, The Israel Museum, Jerusalem; 2008 Zilla und das 7. Zimmer, Kartause Ittingen Kunstmuseum des Kantons Thurgau, Warth; Expedition ins Tierreich, Sprengel Museum Hannover; 2007 Momentary Momentum, Parasol Unit, London; Imagination Becomes Reality, Eine Ausstellung zum erweiterten Malereibegriff. Werke aus der Sammlung Goetz, ZKM, Karlsruhe; 2006 Prada, torch & anderes, Galerie Peter Kilchmann, Zürich; Wichtiger Besuch, Saarlandmuseum, Saarbrücken; Historias Animadas, Caixa Forum, Barcelona; Critica de arte a través del video and Animation Adventure: animación en la Colección Musac, MUSAC, León, Frankreich; 2005 The Smokers, Centro Galego de Arte Contemporánea, Santiago de Compostela; 2004 Wishful Thinking, Fundació “La Caixa“, Barcelona; In erster Linie..., Kunsthalle Fridericianum, Kassel; A grain of dust a drop of water, Gwangju Biennale, Südkorea; Herzog & de Meuron/No. 250, Schaulager, Basel; 2003 Digital Video, Palais de Tokyo, Paris.

In Zilla Leuteneggers Zeichnungen, Videos und Installationen sind die Menschen allein. Aber einsam sind sie in ihrer Selbstversunkenheit nicht. (...) Sie sind sich selbst genug. Agieren gelassen und auf eine so selbstverständliche Weise zufrieden, dass der Betrachter unweigerlich Anteil haben möchte an diesem Zustand des In-sich-Ruhens. Meist ist sich die Künstlerin dabei ihr liebstes Sujet und präsentiert die eigene Person bei unspektakulären, ganz und gar alltäglichen Handlungen. „Viele Arbeiten bestehen aus Zeichnung, Foto und Video. Das Medium soll sich auflösen. Es geht mir um ein Bild, das ich in verschiedenen Medien zeige.“ (zit. Zilla Leutenegger im Gespräch mit Claudia Spinelli in ZILLA, 2004)


MICHA PAYER, geboren 1979 in Wolfsberg, lebt und arbeitet in Wien.
MARTIN GABRIEL, geboren 1976 in Linz, lebt und arbeitet in Wien.
Beide studierten an der Schule für künstlerische Photographie Wien (Friedl Kubelka, 2000/01), der Akademie der bildenden Künste Wien (Renee Green, Marina Grzinic, 2001-03) und der Universität für angewandte Kunst Wien (Brigitte Kowanz, 2001-06).

Ausgewählte Ausstellungen: 2012 Der Kongress tanzt. Die Elefanten werden langsam verrückt., Brukenthal National Museum, Sibiu, Rumänien; Anderenorts, rotor, Graz; Röcke tragen, MdM Salzburg; DIE ERKLÄRTE AUSSTELLUNG, Kunstverein Kärnten, Klagenfurt; 2011 MICHA PAYER & MARTIN GABRIEL collective, Strabag Kunstforum, Wien; Von Engeln und Bengeln. 400 Jahre Kinder im Portrait, Kunsthalle Krems; 2010 Micha Payer und Martin Gabriel, EiKON SchAUfenster, Electric Avenue, MQ, Wien; megacolonne, Startgalerie, MUSA, Wien; Nadelstich ins Universum, Galerie im Traklhaus, Salzburg und Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis, Bregenz; 2008 Micha Payer und Martin Gabriel, Christine König Galerie, Wien; 2007 displace, Fotohof, Salzburg; 2006 Scharfes Auge, Christine König Galerie, Wien; all night long, Christine König Galerie, Wien; 2003 MIB 03, Technisches Museum, Wien.

In den Zeichnungen von Micha Payer + Martin Gabriel durchmischen sich private Bilder und Erinnerungen mit Motiven des kollektiven Bildergedächtnisses, wie es in Lexika und Büchern gespeichert wird. Die Zeichnungsfolge entsteht dabei nicht nach einem vorgefertigten Plan, sondern aus einem Arbeitsprozess heraus, der dem absichtslosen Fließenlassen der Gedanken ähnelt: Eines ergibt sich aus dem anderen, das Ziel ist nicht klar, doch ist einmal ein bestimmter Punkt erreicht, erweist sich der Weg dorthin im Nachhinein als schlüssig. So wird das Zeichnen zu einer Entdeckungsreise in die unterschiedlichen Schichten der eigenen und der kollektiven Erinnerung. (zit. Dr. Tobias Burg, 2012)

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Galerie
BARBARA EICHHORN<br />Ausstellungsansicht, 2012BARBARA EICHHORN<br /><em>Ohne Titel</em> (Aus der Serie <em>Vogelflug</em>), 2011<br />Bleistift auf Papier<br />150 x 240 cmBARBARA EICHHORN<br /><em>Ohne Titel (aus der Serie Vogelflug)</em>, 2011<br />Bleistift auf Papier<br />150 x 240 cmBARBARA EICHHORN<br /><em>Ohne Titel (aus der Serie Vogelflug)</em>, 2011<br />Bleistift auf Papier<br />150,6 x 240 cmZILLA LEUTENEGGER<br /><em>Die Geiss, das Mädchen und der Zaun</em>, 2012<br />Videoinstallation mit 1 Projektion, 1 Wandzeichnung, Acryl auf Wand, 1 Objekt (Zaun), Holz, 1 Pullover, Wolle, 1 DVD, Farbe, ohne Ton, Loop<br />Zaun: h 1 m; Fläche: 4,75 x 5 m; Zeichnung: 1,39 x 3,15 m<br />Ed. 3 + 1 a.p. + 1 e.p.ZILLA LEUTENEGGER<br />DETAIL<em> Die Geiss, das Mädchen und der Zaun</em>, 2012<br />Videoinstallation mit 1 Projektion, 1 Wandzeichnung, Acryl auf Wand, 1 Objekt (Zaun), Holz, 1 Pullover, Wolle, 1 DVD, Farbe, ohne Ton, Loop<br />Zaun: h 1 m; Fläche: 4,75 x 5 m; Zeichnung: 1,39 x 3,15 m<br />Ed. 3 + 1 a.p. + 1 e.p.ZILLA LEUTENEGGER<br /><em>Weisse Geiss</em>, 2012<br />Installationsskizze<br />Bleistift und Acryl auf Papier<br />30 x 48,5 cmZILLA LEUTENEGGER<br /><em>Weisse Geiss</em>, 2012<br />Installationsskizze<br />Bleistift und Acryl auf Papier<br />45,5 x 34 cmZILLA LEUTENEGGER<br /><em>Hotel</em>, 2012<br />Bleistift auf Hotelpapier (Grand Hyatt Shanghai)<br />25,3 x 18,4 cmMICHA PAYER + MARTIN GABRIEL<br />Ausstellungsansicht, 2012MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL<br /><em>von morgens bis abends</em>, 2012<br />Bleistift und Buntstift auf Papier<br />210 x 143 cm<br />retro signiert und datiertMICHA PAYER + MARTIN GABRIEL<br />Ausstellungsansicht, 2012MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL<br /><em>shine brite (aus dem Amerikanischen)</em>, 2011<br />Bleistift und Buntstift auf Papier<br />25 Teile, je 30 x 30 cm, gerahmt<br />retro signiert und datiertMICHA PAYER + MARTIN GABRIEL<br /><em>shine brite (aus dem Amerikanischen)</em>, 2011<br />Bleistift und Buntstift auf Papier<br />25 Teile, je 30 x 30 cm, gerahmt<br />retro signiert und datiert

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