Künstler / Projekt
MICHA PAYER und MARTIN GABRIEL

Zurück

Ausstellungsdauer: 08. 10. - 08. 11. 2008

Zurück

— Text
Beschreibung
Die Blume, die Ratte, das Kind, der Bleistiftspitzer, der Astronaut, wie finden diese Wesen und Gegenstände zu einer Einheit zusammen – in ihrer Kunst, versteht sich, scheint das leichter möglich als in der Welt der sprachgeordneten Kategorien...
Die künstlerischen Arbeiten von Micha Payer und Martin Gabriel machen es möglich, eine Kategorie mit einer anderen spielerisch leicht zu verknüpfen: Lebendiges mit Dinglichem, Natürliches mit Künstlichem. Aber nicht um eine surreale Gegenwelt zu erstellen, sondern um die gegebene Welt um zu bilden, um darin anders da sein zu können.
 
Ihre Kunst ist Kommunikation, das heißt für die Betrachter geschaffen, die sie auch selbst sind. Kommuniziert wird aber nicht über die Wahrnehmung, sondern mit und als Wahrnehmung direkt. Das innen Wahrgenommene und Erfahrene dringt nach außen und kreuzt sich dort mit der Welt, die vorgefunden da liegt, vor-geschrieben da steht – als Zeichen, als Schrift, als Bild: Lexika Artikel, Fotos, Zeichnungen aus dem Naturgeschichtsbuch, aus Kinderbüchern und Jugendlexika geben das Material ab. Das aber dann neu geschichtet wird zum Haufen oder zusammengestellt zum Bett, in dem die Silhouetten der schlafenden Familie übrig bleiben. Oder sich klar absetzen von der sie sonst verschlingenden Alltäglichkeit.
aus fading, Ferdinand Schmatz, 2008

Zurück

Galerie
<div><div>Ausstellungsansicht MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL, 2008</div></div><div><div><div>Ausstellungsansicht MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL, 2008</div></div></div><div>Ausstellungsansicht MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL, 2008</div><div><div><div>Ausstellungsansicht MICHA PAYER + MARTIN GABRIEL, 2008</div></div></div>

Zurück