Künstler / Projekt
CONSTANTIN LUSER
Ausstellungstitel
and Friends: Die Zeichnung als Frage

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Ausstellungsdauer: 05. 06. - 02. 08. 2003

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Beschreibung
Constantin Lusers spontane Zeichnungen sind Gedankenprotokolle, die wie zufällig auf dem Papier oder direkt auf der Wand entstehen. Diese Zeichnungen gleichen am Computer entworfenen Konstruktionsplänen eines Industrieprodukts. Einzelne Bildausschnitte werden in kleinen Nebenskizzen hervorgehoben – Details quasi „angeklickt“. Der Betrachter erhält dadurch Zusatzinformationen, er zoomt sich in die Mikro- und Makrostrukturen hinein. Beschriftungen führen in weitere Assoziationsebenen.
Bei Lusers Installationen handelt es sich um Übersetzungen von Zeichnungen auf den Raum. Die Zeichnung wird zum tatsächlichen Bauplan. In der Galerie entwirft Constantin Luser damit eine Parallelwelt, in der sich die Parameter verschoben haben, in der nicht – wie bei einem Industrieprodukt - die technische, sondern die imaginäre Funktionalität des Konstruierten im Vordergrund steht.

Constantin Luser setzt sich kritisch mit Medienkunst auseinander und verweist auf die Zusammenhänge zwischen Kunst, Gesellschaft und Industrie. Für diese Ausstellung hat er seine Freunde NIKOLAUS GANSTERER und JEAN-CLAUDE FREYMOND-GUTH eingeladen, sich mit ihren eigenen Arbeiten zu beteiligen. Die Ausstellung ist als offenes System konzipiert, das sich in der Galerie fortwährend neu zusammensetzt, in dem sich die unterschiedlichen Positionen, Herangehensweisen und Medien treffen und die Künstler dabei auf die Begegnung mit dem Besucher reagieren.

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Galerie
<h1>CONSTANTIN LUSER</h1><br /><em>Die Zeichnung als Frage</em><br />Christine König Galerie, Wien 2003 

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