MARGHERITA SPILUTTINI
Nach der Natur. Konstruktionen der Landschaft II
 
Ausstellungsdauer bis 30. Juli 2010
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 - 18 Uhr
 
Europastraße 1
A-7540 Güssing
 
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem AZW Wien und der Firma Repotec, Wien.
 
 
Margherita Spiluttini wurde 1947 in Schwarzach im Pongau geboren, sie lebt und arbeitet in Wien.
 
Ausgewählte Ausstellungen:
2010 Unbewegliche Ziele. Fotografische Ermittlungen zur Architektur, Schloss Goldegg, Österreich; Zeichnung und Fotografie I, Zeitgenössische Kunst im Parlament, Wien; Above and Beyond, Forum Stadtpark, Graz; Margherita Spiluttini / Kurt Ohnsorg / Björn Kämmerer / Sepp Auer, Zacherlfabrik, Wien; 2009 Museum der Moderne, Rupertinum, Salzburg; Fifty Fifty, Wien Museum Karlsplatz, Wien; 2008 Kunst Dokumente, Christine König Galerie, Wien; Hommage an die Fotografie, Parlament, Wien; 2007 Margherita Spiluttini - Fotografien, Allmeinde Commongrounds, Lech, Österreich; Atlas Austria, Architekturzentrum Wien; Blicke, Passanten -1930 bis heute. Aus der Fotosammlung der Albertina, Albertina Wien; 2006 Galerie Dittmar, Berlin; 2005 Nach Rokytník, Die Sammlung der EVN, Museum Moderner Kunst, Wien; Simultan, Museum der Moderne, Salzburg; 2004 Architectural Association, London; 9. Internationale Biennale für Architektur, Venedig; Architekturgalerie Luzern; (under) construction, Museum der Moderne, Salzburg; Mimosen, Rosen, Herbstzeitlosen. Künstlerinnen von 1945 bis zur Gegenwart, Kunsthalle Krems; 2002 Nach der Natur. Konstruktionen der Landschaft, Technisches Museum Wien; Medium Berge. Das Mallory Projekt, Künstlerhaus, Bregenz; 2001 Architekturgalerie Berlin; The Waste Land. Wüste und Eis. Ödlandschaften in der Fotografie, Atelier Augarten, Zentrum für zeitgenössische Kunst der Österreichischen Galerie Belvedere, Wien; 2000 There Is Something You Should Know, EVN-Sammlung, Österreichische Galerie im Belvedere, Wien.

 
Nach der Natur. Konstruktionen der Landschaft II handelt von der Ambivalenz zwischen der ergreifenden Schönheit des Gebirges und der drückenden Bedrohung, die von ihm ausgehen kann. Von dem, was entsteht, wenn die Menschen das Gigantische und Unwegsame der Berge überwinden, beherrschen und benutzen wollen und wie sich die „Oberfläche“ Berg dadurch verändert.
(zit. Margherita Spiluttini)
 
„Nehmen wir an, wir hätten es bei der Fotografie nicht mit zwei Wirklichkeiten, mit zwei Ebenen oder Qualitäten von Wirklichkeit zu tun, sondern nur mit einer, die nur von zwei verschiedenen Positionen ausgehend über die Netzhaut in unser Gehirn eindringt. Es wäre denkbar, dass das Bild auf der Netzhaut zwischen dem Original und dem Abbild gar nicht so viel Unterschied macht, wie wir uns das vorstellen. Ja es wäre sogar ein Wechsel zwischen diesen Wirklichkeiten, eine Verwechslung, ein Austausch der Identitäten im Gehirn denkbar: ein Foto etwa, das der Wirklichkeit des Originals mehr entspricht als das zufällige Bild vom Original auf der Netzhaut. Wie wäre es sonst denkbar, dass Menschen erst Dinge sehen, nachdem sie fotografiert wurden? Wie wäre es sonst möglich, dass die Fotografie immer neue Bereiche der Wirklichkeit oder Sehweisen der Wirklichkeit erobert? - Der gute Fotograf ist also ein Täuscher, ein Täuschler von Wirklichkeit?“
(zit. Friedrich Achleitner, aus: über das Abbild und das Abgebildete, Wien 1985 und 2007)