Christine König Galerie


Christine König Galerie wurde 1989 in Wien gegründet. Die Galerie repräsentiert eine Vielzahl internationaler, etablierter Künstler und arbeitet gleichzeitig mit einer dezidiert jüngeren, aufstrebenden Generation. Das Programm der Galerie und die Auswahl der Künstler orientiert sich stark an Themen, die für Christine König relevant sind: Politik und Aktivismus, Feminismus, Literatur, aber auch postkonzeptuelle Ansätze.
Kunst ist in den letzten Jahrzehnten zum dominanten kulturellen Handlungs- und Diskursfeld geworden. Mehr als über Popmusik, Literatur oder Film kann über bildende Kunst Verständnis für und Einsicht in gesellschaftspolitische und kulturelle Veränderungsprozesse gewonnen werden. In diesem Klima einer produktiven Aufladung kommt den Galerien die Rolle von Mediatoren zu, die im Vorfeld eine Qualitätsselektion betreiben und über die Mittel und intellektuellen Ressourcen verfügen, ihre Entscheidungen für bestimmte Positionen und Künstler gegenüber Sammlern verantwortungsvoll zu argumentieren.
Ein wichtiger Fokus der Galerie ist die Vermittlung von und der Diskurs über Kunst: bis 2006 gab es die wöchentlichen LunchLectures, bei der Künstler, Kuratoren, Architekten und Philosophen ihre Arbeit vorstellten, seit 2008 gibt es in unregelmäßigen Abständen die Serie CONVERSATIONS.

1999 übersiedelte Christine König mit drei weiteren Galerien in die Schleifmühlgasse und begründete damit – neben der Eschenbachgasse und der Seilerstätte – einen der zentralen Orte für zeitgenössische Kunst in Wien. Die Schleifmühlgasse befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Secession, Kunsthalle Karlsplatz, Wien Museum und Museumsquartier.
KOENIG2 by_robbygreif ist seit 2017 der neue Projektraum unweit der Galerie und fokussiert auf junge und experimentelle Positionen.

Die Galerie hat seit ihrer Gründung an den wichtigsten internationalen Kunstmessen teilgenommen (u.a. ARCOmadrid, artgenève, Artissima, Art Basel, art berlin, Art Brussels, Art Cologne, Art Dubai, cosmoscow, The Armory Show, viennacontemporary). Künstler der Galerie sind regelmäßig auf Großausstellungen wie documenta, Manifesta oder den Biennalen in Venedig, Berlin oder Moskau vertreten. Die Galerie vermittelt Werke in die Sammlungen der wichtigsten österreichischen Museen (mumok, Albertina, Belvedere, Wien Museum oder Museum der Moderne Salzburg) und an renommierte internationale Institutionen wie MoMA, Tate Modern, Reina Sofia, Centre Pompidou, Moderna Museet, sowie an zahlreiche Privatsammlungen weltweit.